Vom Umgang mit Dämonen

Multi-Media-Performance von Berndt Schulz und Claus Schwing, mit Videofilm und Lesung (Originaltext)

In der Multi-Media-Performance geht es um Dämonen und Menschen, deren Wege sich ständig kreuzen. In subtiler Form beschreibt  der  Schwälmer Schriftsteller Bernd Schulz  in seinen Kurztexten Dämonen, die sich in menschlichen Beziehungen eingenistet haben. Die eher psychologische Betrachtungsweise wird ergänzt durch handfeste Geistern und Dämonen, die der Journalist Claus Schwing auf seinen Streifzügen durch die Vogelsberger Provinz in Film und Bild festgehalten hat. Schaurig schön sind vor allem die nächtlichen Maskenumzüge zur Dämonenaustreibung, die in einer einzigartigen Dokumentation erstmals zu sehen sind.

Eintritt: 10 €

Zu Berndt Schulz:
Bühnenautor, Publizist, Romanschriftsteller.
In der Mark Brandenburg geboren. Aufgewachsen in Berlin. Nach neun Jahren unergiebiger Schule Elektrikerlehre, diverse Jobs, Buchhändlerlehre. Zwei Jahre schwere Krankheit, Operationen, Sanatoriumsaufenthalte, Wegzug aus Berlin nach Stuttgart. Dort  für die Gewerkschaft HBV politisch aktiv. 197o nach Frankfurt. Abitur auf dem Abendgymnasium, Studium der Publizistik, Germanistik, Philosophie und Geschichte. Erwachsenenbildung, journalistische Tätigkeit, Verlagslektor. Seit 1980 Literaturproduzent und freier Autor.

Ab 1980 Veröffentlichungen in großen Publikumsverlagen. Zunächst im Bereich Film, Filmgeschichte, Stargeschichte, dann Sachbücher und Biografien, z.B. über Marlene Dietrich, Nicolas Hayek, Thor Heyerdahl.

Hinwendung zur Belletristik mit zwei Thrillern. „Mörderische Entscheidung“ (1991) und „Die Zugfahrt“ (1994). Acht Historische Romane unter dem literarischen Pseudonym Mattias Gerwald, u.a. „Die Geliebte des Propheten“ (2006), über Aisha, die einzige Frau, die im Islam jemals eine führende Rolle spielte, und zuletzt „Das Mordkomplott“ (2012), über den Einfluss des Tempelritterordens bei der Gründung Berlins im 13. Jahrhundert.

Berndt Schulz,  ist gleichzeitig der literarische Schöpfer des Polizeiteams um Hauptkommissar Martin Velsmann, über den der Hessische Rundfunk urteilte: „Velsmann ist eine Figur, ausgestattet mit allen Ingredienzien eines literarischen Ermittlers.“

In den letzten Jahren entstanden die zwischen Frankfurt und Fulda angesiedelten Romane: „Novembermord“ (Fischer Verlag, 2004), „Engelmord“ (Aufbau Verlag, 2006), „Regenmord“ (Aufbau Verlag, 2007). Ende 2007 erschien im CoCon Verlag der Krimi „Frühjahrserwachen“, in dem eine regionale Sonderkommission eine Mordserie rund um den neuen Mittelpunkt der Europäischen Union im hessischen Gelnhausen aufklärt. Danach veröffentlichte er die Kriminalromane: „Die verzauberten Frauen“ (2011) und „Moderholz“ (2012). Im Herbst 2015 erschien sein Roman „Eine Liebe im Krieg“ im Monogramm Verlag, im Frühjahr 2016 sein Krimi „Wildwuchs“ im Gmeiner Verlag.

Berndt Schulz leitet seit mehreren Jahren Schreibwerkstätten und Workshops in Hanau und Frankfurt am Main. In den letzten Jahren schrieb er auch Theaterstücke, die auf verschiedenen Bühnen bei Sommerfestivals, z.B. bei den „Burgfestspielen Alzenau“ zur Aufführung kamen („Schwarze Orchideen“ und „Der Mordsspaß“). 2015 wurde seine schwarze Komödie „Unser schönes Leben“ beim „Kultursommer Mittelhessen“ auf Schloss Eisenbach aufgeführt, im Januar 2016 im Comoedienhaus Wilhelmsbad in Hanau. Im September 2016 kam sein Bühnenkrimi „Der Tag, an dem Kenny starb“ im Vulkaneum von Schotten/Vogelsberg und im April 2017 im Dorfmuseum Holzburg zur Aufführung.

Seine bisher letzten Buchveröffentlichungen waren: Der autobiografische Roman „Den Atem anhalten“, der Episodenroman „Schöne grüne Welt“, der Erzählband „Glückliche Paare in unglücklichen Zeiten“, der Roman „Ein Herbst auf dem Land“, jeweils erschienen in der „Edition Federleicht“ Frankfurt-Kaiserhofstraße. Er lebt mit Ehefrau und Katze als Schriftsteller und freier Autor im südlichen Nordhessen..

zu Claus Schwing:
Ein Fachwerk-Bauernhaus mit Nebengelasse, zufällig entdeckt und günstig zu haben, wurde zum Einstieg in den Ausstieg. Und so wechselte Claus Schwing, freiberuflicher Fachjournalist für Medizintechnik, von Frankfurt am Main in den Hohen Vogelsberg. Dort gründete er einen Kultur-Stammtisch für Zugereiste, der später in den Kultruverein Karuszel überging, Basis seiner künstlerischen Entwicklung. Mit der Kamera bewaffnet unternimmt er Entdeckungsfahrten in die Provinz, dokumentiert und kommentiert  in Vorträgen die Ausbeute seiner Exkursionen. So entstehen zwei bis drei Filme im Jahr, die er auf den Karuszel-Stammtischen zeigt.

Datum

23. Sep 2022

Uhrzeit

19:00 - 21:00

Ort

Alte Synagoge Kestrich
Alte Synagoge Kestrich, 36325 Feldatal
Kategorie

Veranstalter

KARUSZEL Gebirgskulturen e.V.
E-Mail
kontakt@karuszel.de
Website
http://www.karuszel.de